Neben dem Ehepartner ist der Chef die wichtigste Bezugsperson eines Arbeitnehmers und trägt entscheidend zu dessen Stimmung bei, so eine Studie des Nottinghamer Fachblattes “Work and Stress”. Wie das Handelsblatt am 31.01.2006 berichtete, ist die emotionale Intelligenz von Vorgesetzten entscheidend für das Wohlbefinden und somit auch die Leistungsbereitschaft der Angestellten (mehr…)
Wohlstand durch Wohlbefinden56
Islamsozialisten im Demokratiehimmel64
Die islamistische Wohlfahrtspartei Hamas hat zur Überraschung aller die freien Wahlen im palästinensischen Staatsgebilde gewonnen und zwar „immerhin auf demokratische Weise“, wie die live aus Ramallah berichtende ZDF-Korrespondentin Karin Storch in der heute-Sendung vom 25.1. einräumte – als ob eine demokratische Ermächtigung irgendwie legitimer wäre als zum Beispiel eine Machtergreifung durch einen Militärputsch. (mehr…)
Metzgers Entlassungsproduktivität1
Dass Kapitalismus und freies Unternehmertum irgendwie ganz schlimme Dinge sind, erkennt der aufmerksame Bundesbürger daran, dass dauernd Begriffe aus dem neoliberalen Wirtschaftsleben von einer Experten-Jury zu Unwörtern des Jahres gekürt werden. Der ökoliberale Ausnahme-Grüne Oswald Metzger hat sich in seinem Focus-Blog ein paar Gedanken zum “Unwort des Jahres 2005″, nämlich “Entlassungsproduktivität”, gemacht (mehr…)
Blogger für Meinungsfreiheit153
Nachdem die dänische Zeitung “Jyllands Posten” sowie das christliche norwegische Blatt “Magazinet” einige Karikaturen veröffentlicht hatten, die u.a. den islamischen Religionsstifter aufs Korn nehmen, setzte es erwartungsgemäß zahlreiche Morddrohungen von aufrichtig beleidigten Gläubigen. Saudi-Arabien rief inzwischen seinen Botschafter aus Dänemark ab, da die dänische Regierung nicht gewillt war, mal eine Ausnahme von der Pressefreiheit zu machen und “Jyllands Posten” zu zügeln. Im “dänischen Fall Rushdie” setzte u.a. eine islamische Jugendorganisation ein Kopfgeld (mehr…)
liberal und libertär1
In seinem am 24.01.2006 erschienenen Artikel “Illusionen zur Außenpolitik” bezieht Rahim Taghizadegan, Mitherausgeber des liberalen Portals “liberty ideas”, Position zu der unter Liberalen und solchen, die sich dafür halten, heiß diskutierten Frage, ob man noch “liberal” ist, wenn man auf staatliche Gewalt setzt, um drohende Gewalt eines anderen Staates abzuwenden.
Taghizadegan kontrastiert den Typus des Millenaristen mit dem authentischen Liberalen. (mehr…)
Clevere Chinesen1
Die Welt am Sonntag veröffentlicht heute in ihrer Printausgabe unter der Rubrik “Weltanschauung” eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts PIPA: In 20 Ländern wurden die Menschen nach ihrer Meinung zur freien Marktwirtschaft gefragt. Der Aussage “Die freie Marktwirtschaft bietet die beste Grundlage für die Zukunft der Welt” stimmten 74% der Chinesen zu. Am schlechtesten dachten die Franzosen über den Kapitalismus: Nur 36% Franzosen sagten “oui” zu dieser These, während die befragten Deutschen immerhin auf eine Quote von 65% Zustimmung kamen.
Libertäre Außenpolitik938
Darf der Libertäre staatliche Gewalt befürworten, wenn es darum geht, eine Bedrohung eines noch gefährlicheren Staates zu verhindern, solange die libertäre Weltgemeinschaft nicht verwirklicht worden ist und nur Staatsmächte in der Lage sind, tödliche Bedrohungen anderer Staaten abzuwenden? Und darf ein Libertärer dabei zivile Opfer in Kauf nehmen?
Die Antwort auf diese Fragen stellt die deutlichste Trennlinie eines liberalen Schismas dar. Die Aussicht, dass mit dem iranischen Staat eine Klicke fanatischer Politverbrecher möglicherweise bald über Atomwaffen verfügen wird, lässt die Diskussion um diese Fragen umso virulenter werden. Martin Hagen vom Blog “Freunde der offenen Gesellschaft” wirft libertären Non-Interventionisten eine kurzsichtige Prinzipienreiterei vor. Michael Kastner wiederum spricht den Befürwortern militärischer Gewalt gegen aggressive Staaten das Liberal-Sein ab und führt deren Haltung auf ihre links-etatistische Vergangenheit zurück.
Der Silberpreis im Jahre 2020212
Der Silberexperte Israel Friedman prognostiziert in einem von den Goldseiten ins Deutsche übersetzten Beitrag eine Verfünfzigfachung des Silberpreises binnen 15 Jahren. Das würde bedeuten, dass der Preis pro Unze Silber von heute etwa 9 Dollar auf etwa 450 Dollar steigen würde. Für Gold ist Friedman dagegen nicht gerade bullish gestimmt:
“Die Leute verstehen noch nicht, dass Silber das moderne Gold ist. In den vergangenen 50 Jahren sind die Weltsilberbestände zurückgegangen während die Goldbestände gestiegen sind. Das ist der bedeutende und kritische Unterschied zwischen Silber und Gold.”
Bauen mit Ayn Rand?35
In der deutschsprachigen namibischen “Allgemeinen Zeitung” vom 13.01.2006 erscheint ein Bericht über die Vision des Architekten Erhard Roxin zur Umgestaltung des Wüsten- und Küstenstädtchens Swakopmund (25000 Einwohner), das auch “das südlichste deutsche Seebad” genannt wird. Roxin findet, dass er die zwei in Ayn Rands Roman “The Fountainhead” geschilderten Architekten-Typen, den Träumer und den Realisten, in sich vereint.
Bleibt die Frage, wer die Visionen des kühnen Architekten finanzieren soll. Folgende Passage aus dem Artikel lässt aufhorchen: (mehr…)
Auf lange Sicht ist Keynes nicht totzukriegen191
Neben Marx hat wohl kaum ein Wirtschaftsexperte bzw. einer, der sich für einen solchen hielt, das Leben der Menschen so stark beeinflusst wie John Maynard Keynes. Anlässlich des bald 70-jährigen Erscheinens von Keynes’ Hauptwerk “General Theory of Employment, Interest and Money” widmet sich die FAZ in einem Beitrag von Patrick Welter vom 07.01.2006 dem Wirtschafsprofessor mit der hohen Zeitpräferenz und den Folgen des Keynesianismus.
Und so fasst Welter Keynes Theorie zusammen: (mehr…)



