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	<title>Libertaria</title>
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	<pubDate>Wed, 03 May 2006 19:42:04 +0000</pubDate>
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		<title>Libertäre Partei Costa Ricas enttäuscht</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2006 11:47:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>libertaria</dc:creator>
		
	<category>Ausland</category>
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		<description><![CDATA[Nach den vorläufigen Ergebnissen der zentralen Wahlkommission Costa Ricas kommt die Libertäre Partei bei den Wahlen zum Präsidentschaftsamt, zum Kongress und zu den Stadträten nur auf enttäuschende 8 bis 9 %. Zwar steigerte der Präsidentschaftskandidat des Movimiento Libertario, Otto Guevara, sein Ergebnis gegenüber den letzten Wahlen von 1,7 auf nunmehr über 8 %, doch bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="85" height="85" align="left" src="http://images.google.de/images?q=tbn:7c8jYLBVOSFGyM:www.laprensa.com.ni/politica/politica-20060205-03.jpg" />Nach den vorläufigen Ergebnissen der <a href="http://www.tse.go.cr/elecciones_f2006/iprincipal.htm">zentralen Wahlkommission Costa Ricas</a> kommt die Libertäre Partei bei den Wahlen zum Präsidentschaftsamt, zum Kongress und zu den Stadträten nur auf enttäuschende 8 bis 9 %. Zwar steigerte der Präsidentschaftskandidat des <a href="http://www.libertario.org/index.htm">Movimiento Libertario</a>, Otto Guevara, sein Ergebnis gegenüber den letzten Wahlen von 1,7 auf nunmehr über 8 %, doch bei den Kongresswahlen ist das aktuelle Ergebnis leicht schlechter als 2002, als noch 9,3 % erreicht worden waren. Viele Mitglieder der Partei zeigen sich enttäuscht, da Umfragen bis zu 20% für den ML prognostiziert hatten. Beobachter wie <a href="http://www.sunnimaravillosa.com/archives/00000607.html">Jorge Codina</a>, der selbst Mitarbeiter des ML war, kritisieren zudem, dass die Partei unlängst aus wahlstrategischen Gründen ihre strikt libertäre Parteilinie aufgeweicht hat, <a id="more-87"></a>um für größere Wählerkreise attraktiv zu werden. Diese Taktik scheint nicht aufgegangen zu sein, und das obwohl man diesmal 1,9 Millionen US-Dollar für den Wahlkampf ausgegeben hat. 2002 waren es noch etwa 200,000 Dollar, die aus rein privaten Quellen stammten. Mittlerweile nimmt der ML aber auch Gelder aus der staatlichen Wahlkampfkostenerstattung an. Unter anderem unterstützt auch die Friedrich-Naumann-Stiftung den ML. Nach Einschätzung von Codina war dies der <a href="http://www.sunnimaravillosa.com/archives/00000384.html">Sündenfall </a>der Bewegung. Zahlreiche prinzipientreue Libertäre, von Guevara mittlerweile &#8220;Radikale&#8221; genannt, haben seitdem die Partei verlassen, weil sie den ML auf dem Weg zu einer ganz normalen korrupten Partei sehen.
</p>
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		<title>Greenspan geht - Weltwirtschaftskrise kommt</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2006 15:42:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>libertaria</dc:creator>
		
	<category>Presseschau</category>
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		<description><![CDATA[In einer für SPIEGEL-Wirtschaftsberichterstatter bemerkenswerten Klarsicht hat Lutz Knappmann die unmittelbar bevorstehenden Folgen der expansiven Geldpolitik der USA in der Greenspan-Ära beschrieben. In dem am 3.2.2006 veröffentlichten Beitrag &#8220;Greenspans explosives Erbe&#8221; beschreibt Knappmann, dass die aktuelle, durch &#8220;Liquidität&#8221; gespeiste US-Immobilienblase kurz vor dem Platzen steht. Das habe auch gravierende Auswirkungen auf das Exportland Deutschland. Leider [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="85" height="85" align="left" src="http://www.ethlife.ethz.ch/images/ccfz_wallstreet-m.jpg" />In einer für SPIEGEL-Wirtschaftsberichterstatter bemerkenswerten Klarsicht hat Lutz Knappmann die unmittelbar bevorstehenden Folgen der expansiven Geldpolitik der USA in der Greenspan-Ära beschrieben. In dem am 3.2.2006 veröffentlichten Beitrag <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,398895,00.html">&#8220;Greenspans explosives Erbe&#8221;</a> beschreibt Knappmann, dass die aktuelle, durch &#8220;Liquidität&#8221; gespeiste US-Immobilienblase kurz vor dem Platzen steht.<a id="more-86"></a> Das habe auch gravierende Auswirkungen auf das Exportland Deutschland. Leider versäumt es Knappmann zu erwähnen, dass auch die europäische Zentralbank zu den größten Geldblähern gehört, wenn sie die Euromenge jährlich um 8% erhöht. Nicht dass es das am bitteren Ende wieder heißt, die USA und deren ungezügelter Kapitalismus seien an der Weltwirtschaftskrise allein schuld.</p>
<p>Doch was den Zeitpunkt des kommenden Desasters angeht, ist der Spiegelbericht vielleicht ein guter Indikator: Wenn schon der Mainstream-Presse schwant, dass an der Weltfinanzplanwirtschaft etwas faul ist, dann steht ein Platzen der Blase vielleicht unmittelbar bevor. Möglicherweise werden auch die über 5700 Dax-Punkte des gestrigen Tages das nachhaltige Ende der Fahnenstange gewesen sein.
</p>
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		<title>Martin Lindners Verhältnis zu Brüsten</title>
		<link>http://www.libertaria.de/meldungen/?p=85</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2006 10:32:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>libertaria</dc:creator>
		
	<category>Kommentar</category>
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		<description><![CDATA[Der Berliner FDP-Fraktionschef Martin Lindner hat offenbar etwas gegen Vater Staat. Daher zeichnet er den Leviathan lieber als monströse Mutter mit großen Brüsten. Das jedenfalls konnte man einem Artikel der taz vom 3.2.2006 entnehmen. In dem Beitrag schildert Mathias Lohre ein Streitgespräch zwischen Lindner und dem WASG-Funktionär Michael Prütz, bei dem sich Lindner als aufrechter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="85" height="85" align="left" src="http://www.gustloff-online.de/klatschmohn/silvia.jpg" />Der <a href="http://www.fdp-fraktion-berlin.de">Berliner FDP-Fraktionschef Martin Lindner</a> hat offenbar etwas gegen <em>Vater</em> Staat. Daher zeichnet er den Leviathan lieber als monströse <em>Mutter</em> mit großen Brüsten. Das jedenfalls konnte man einem <a href="http://www.taz.de/pt/2006/02/02/a0219.1/text.ges,1">Artikel der taz vom 3.2.2006</a> entnehmen. In dem Beitrag schildert Mathias Lohre ein Streitgespräch zwischen Lindner und dem WASG-Funktionär Michael Prütz, bei dem sich Lindner als aufrechter Neoliberaler gebärdete:<a id="more-85"></a></p>
<blockquote><p>Den linken Arm auf einen Oberschenkel gestützt, erklärte Lindner den rund 40 Anwesenden erst einmal, auf welcher ideologischen Seite des Grabens seine Partei steht. Eine Staatsquote von 70 Prozent geißele noch immer die Berliner Wirtschaft: &#8220;Jedes Gurkenglas wird hier von einem Staatsunternehmen abgekarrt.&#8221; Auf der Suche nach griffigen Metaphern trug es den FDP-Fraktionschef ab und an aus der Bahn. Es gehe nicht an, dass der Staat sich aufspiele als &#8220;große Mutter mit riesigen …&#8221; - hier stockte Lindner kurz - &#8221; … Brüsten, an denen das ganze Volk hängt&#8221;. Ein &#8220;Schiedsrichter&#8221; tue es auch. Im Übrigen vertrete er &#8220;neoliberale Politik&#8221; im Sinne des Wirtschaftswissenschaftlers Milton Friedman.</p></blockquote>
<p>Für FDP-Verhältnisse hört sich das schon recht liberal an. Vor allem wenn man bedenkt, dass man von Lindner noch vor zweieinhalb Jahren nicht ganz so liberale Töne vernehmen konnte. Da forderte er nämlich ein Oben-Ohne-Verbot in der Berliner Innenstadt, wie die <a href="http://www.wams.de/data/2003/04/27/79837.html">Welt vom 27.3.2003</a> berichtete. Denn nackte Tatsachen würden zahlungskräftige Investoren davon abhalten, in die Pobereit-Metropole zu kommen. Zumindest in einer Hinsicht ist Lindner seiner Linie treu geblieben: In seiner Abneigung gegen [stock] Titten.
</p>
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		<title>Unternehmen in die (österreichische) Schule!</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2006 09:58:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>libertaria</dc:creator>
		
	<category>Presseschau</category>
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		<description><![CDATA[In einem Gastkommentar in &#8220;der Presse&#8221; vom 3.2.2006 beschreibt Charles Koch, CEO des in Privatbesitz befindlichen US-amerikanischen Mischkonzerns Koch Industries (80,000 Mitarbeiter weltweit), wie die Erkenntnisse der Österreichischen Schule der Nationalökonomie sich nicht nur segensreich auf eine Volkswirtschaft, sondern auch auf ein Unternehmen anwenden lassen. Die von Koch Industries praktizierte Firmenphilosophie des &#8220;Market-Based Management&#8221; (MBM) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="85" height="85" align="left" src="http://www.cgkfoundation.com/images/CharlesKoch2004_medium.jpg" />In einem <a href="http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=m&#038;ressort=mk&#038;id=536715">Gastkommentar in &#8220;der Presse&#8221; vom 3.2.2006</a> beschreibt Charles Koch, CEO des in Privatbesitz befindlichen US-amerikanischen Mischkonzerns <a href="http://www.kochind.com/about/philosophy.asp">Koch Industries</a> (80,000 Mitarbeiter weltweit), wie die Erkenntnisse der Österreichischen Schule der Nationalökonomie sich nicht nur segensreich auf eine Volkswirtschaft, sondern auch auf ein Unternehmen anwenden lassen. Die von Koch Industries praktizierte Firmenphilosophie des &#8220;Market-Based Management&#8221; (MBM) leitet die Angestellten des Konzerns dazu an, selbst unternehmerisch zu denken und kreativ zu sein:<a id="more-84"></a></p>
<blockquote><p>&#8220;Ein Aspekt, den wir sehr erfolgreich umgesetzt haben, ist das Konzept der Marktwirtschaft als experimenteller Entdeckungsprozess, um herauszufinden und darzulegen, worauf die Menschen Wert legen. Eine Manifestierung dessen ist der Prozess der kreativen Zerstörung, um mit dem österreichischen Nationalökonomen Joseph Schumpeter zu sprechen. Dabei werden weniger effektive Firmen, Produkte und Methoden kontinuierlich durch solche ersetzt, die größere Werte schaffen.&#8221;</p>
</blockquote>
<p>Zu einer erfolgreichen Mitarbeiter-Motivation gehört der MBM-Philosophie zufolge auch eine leistungsgerechte Entlohnung und eine Vermittlung des Bewusstseins darüber, dass Eigen- und Gemeinwohl keine Gegensätze sind:</p>
<blockquote><p>&#8220;Außerdem wollen wir in unserem Unternehmen mit Anreizen das bewirken, was auch im Markt geschieht, wo Unternehmer belohnt werden, indem sie einen Teil des Werts behalten dürfen, den sie für die Gesellschaft schaffen. Entsprechend besteht unsere Philosophie darin, unseren Mitarbeitern einen Teil des Werts auszuzahlen, den sie für das Unternehmen schaffen. Unser Schwerpunkt liegt hier auf langfristigen Werten. Der Schlüssel ist ein System, bei dem Mitarbeiter nur dann in ihrem eigenen Interesse tätig sein können, wenn dies auch dem allgemeinen Interesse dient. &#8220;</p>
</blockquote>
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		<title>Detmar Doering über Karl Polanyi</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2006 08:32:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>libertaria</dc:creator>
		
	<category>Presseschau</category>
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		<description><![CDATA[In der FAZ vom 3.2.2006 schildert Detmar Doering, Leiter des Liberalen Instituts der Friedrich Naumann-Stiftung, seine Eindrücke bei der Lektüre der vom Marburger Metropolis-Verlag neuaufgelegten Schriften des sozialismusfreundlichen Ökonom und Sozialwissenschaftler Karl Polanyi (1886-1964):
Obwohl die These von der vollständigen &#8220;Ökonomisierung der Gesellschaft&#8221; auch heute noch zum Phrasenrepertoire der Globalisierungsgegner gehört, könnte man Polanyis Sozialismus - [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="85" height="85" align="left" src="http://images.google.de/images?q=tbn:1lFYXhLXEJiPQM:www.bsos.umd.edu/gvpt/kcousins/Radio%2520buttons/Interests/ECON.JPG" />In der <a href="http://www.faz.net/s/RubB5434CC6062345F4966C2A37B62956E3/Doc~EBA7124A766A94B63BB879DE4BC769A31~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ vom 3.2.2006 schildert Detmar Doering</a>, Leiter des Liberalen Instituts der Friedrich Naumann-Stiftung, seine Eindrücke bei der Lektüre der vom Marburger Metropolis-Verlag neuaufgelegten Schriften des sozialismusfreundlichen Ökonom und Sozialwissenschaftler Karl Polanyi (1886-1964):<a id="more-83"></a></p>
<blockquote><p><span class="dunkelgrau-12-16">Obwohl die These von der vollständigen &#8220;Ökonomisierung der Gesellschaft&#8221; auch heute noch zum Phrasenrepertoire der Globalisierungsgegner gehört, könnte man Polanyis Sozialismus - als ein im Gegensatz zum Liberalismus tatsächlich überholtes Relikt vergangener Zeiten - getrost in den Regalen verstauben lassen, statt ihn neu aufzulegen. Und doch bringt die Lektüre des Bandes dann so manches zutage, das auch heute noch von äußerstem Interesse ist. Denn als durchaus nachdenklicher Sozialist machte es sich Polanyi nie einfach mit seinen Argumenten - insbesondere bei der Debatte mit politischen Gegnern. Interessant ist hier unter anderem seine Auseinandersetzung mit der Sozialismuskritik des liberalen Ökonomen Ludwig von Mises, der aufgrund seiner subjektiven Wertlehre den sich frei bildenden Preis als einziges effizientes Koordinationsinstrument in komplexen Wirtschaften sah, weshalb er auch jeder sozialistischen Wirtschaft die Fähigkeit rationaler Kalkulation absprach. Es ist erstaunlich, bis zu welchem Maß Polanyi hier dem Gegner recht gibt.</span></p></blockquote>
<p><span class="dunkelgrau-12-16">Polanyi sei auch zu der Ansicht gelangt, dass Sozialismus und Faschismus einander verblüffend ähnelten, sei aber nicht konsequent genug gewesen, diese für ihn erschreckende Einsicht als Anlass zu nehmen, sein Weltbild zu revidieren.</span>
</p>
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		<title>Deutsche, lest nicht bei Ausländern!</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2006 14:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>libertaria</dc:creator>
		
	<category>Presseschau</category>
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		<description><![CDATA[Adrian Schimpf von der &#8220;Financial Times Deutschland&#8221; mokiert sich in seinem Blog &#8220;Kapitalist&#8221; über die Forderung des Vorsitzenden der deutschen Journalistengewerkschaft, Michael Konken, dass Ausländer per Gesetz maximal 49% der Anteile an deutschen Medienunternehmen halten dürfen und vergleicht diese Forderung zu Recht mit den Ansichten der NPD. Schimpf unter anderem: &#8220;Herrn Konken scheint es auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="85" height="85" align="left" src="http://images.google.de/images?q=tbn:8ks0w5YEm2DI7M:www.br-online.de/umwelt-gesundheit/thema/insekten/foto/heuschrecke_gebraten_dpa.jpg" />Adrian Schimpf von der &#8220;Financial Times Deutschland&#8221; <a href="http://www.ftd.de/blog/3_kapitalist/archive/212_deutsche_wehrt_euch.html">mokiert sich in seinem Blog &#8220;Kapitalist&#8221;</a> über die <a href="http://www.djv.de/aktuelles/presse/archiv/2006/27_01_06.shtml">Forderung</a> des Vorsitzenden der deutschen Journalistengewerkschaft, Michael Konken, dass Ausländer per Gesetz maximal 49% der Anteile an deutschen Medienunternehmen halten dürfen und vergleicht diese Forderung zu Recht mit den Ansichten der NPD. Schimpf unter anderem: &#8220;Herrn Konken scheint es auch entgangen zu sein, dass die großen deutschen Verlage einen nicht gerade kleinen Teil ihrer Gewinne, mit denen sie auch deutsche Arbeitsplätze finanzieren<a id="more-82"></a>, im Ausland verdienen. <a href="http://www.grunerundjahr.de/">Gruner + Jahr</a> beispielsweise, die deutsche 50 % Mutter der FTD, gibt in mehr als 20 Ländern Zeitschriften heraus. Früher hätte man die nationalistischen Konken’schen Parolen wahrscheinlich nur in NPD-Flugblättern gefunden. Spätestens aber seitdem ausländische Investoren von SPD-Vorsitzenden als &#8216;Heuschrecken&#8217; bezeichnet und auf den Titelbildern von IG-Metallzeitschriften als Blut saugendes Ungeziefer karikiert werden dürfen, scheinen die sozialistischen Kreise der Berliner Republik nachhaltig Gefallen daran gefunden zu haben, die dumpfe Deutschtümelei für sich zu entdecken.&#8221;</p>
<p>In der Pressemitteilung über die Konken-Forderung heißt es u.a. auch, dass Arbeitsplätze und Meinungsvielfalt Vorrang haben sollten vor Rendite.</p>
<p>Vielleicht sollte Herr Konken mal folgendes Gedankenexperiment durchspielen: Ein gieriger Verleger denkt nur an Rendite, entlässt deshalb alle Mitarbeiter und schreibt nur noch selbst für seine Zeitung. Welches der beiden folgenden Szenarien tritt nun ein?</p>
<p>a) Der unbedarfte Leser merkt gar nicht, dass in der Zeitung nur noch einseitiger Schrott steht und kauft diese unverdrossen weiter. Der gierige Verleger hat sein Ziel erreicht und wird superreich, ohne sein Geld mit fähigen Mitarbeitern teilen zu müssen.</p>
<p>b) Die Leserschaft schrumpft auf die Anzahl der eingefleischten Fans des Verlegers zusammen. Die meisten Leser springen ab und wenden sich Konkurrenzprodukten zu, die freudig in die Bresche springen. Denn die meisten Kunden kaufen eine Zeitung nicht aus Nibelungentreue, sondern weil dort etwas steht, was ihrem Geschmack entspricht.
</p>
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		<item>
		<title>Wirtschaft gegen Literatur?</title>
		<link>http://www.libertaria.de/meldungen/?p=81</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2006 10:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>libertaria</dc:creator>
		
	<category>Kommentar</category>
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		<description><![CDATA[Ein erschreckendes Zeugnis kultureller, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Ignoranz stellt der Bericht von Laura Seifert für die &#8220;Berliner Literaturkritik&#8221; über die Tagung &#8220;Literarische Kritik der ökonomischen Kultur&#8221; dar. Unter dem Titel &#8220;Die Literatur wird abgewickelt&#8221; stellt Seifert als das Fazit der Tagung heraus, dass unter dem Einfluss der Globalisierung die Literatur immer mehr von der Wirtschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="85" height="85" align="left" src="http://images.google.de/images?q=tbn:qXmEX0D39FWahM:www.bbs-winsen.de/GoBlack/Geld/Deutschl/brd/Gedenk05/05Goethe.gif" />Ein erschreckendes Zeugnis kultureller, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Ignoranz stellt der <a href="http://www.berlinerliteraturkritik.de/index.cfm?id=11513">Bericht von Laura Seifert für die &#8220;Berliner Literaturkritik&#8221;</a> über die Tagung &#8220;Literarische Kritik der ökonomischen Kultur&#8221; dar. Unter dem Titel &#8220;Die Literatur wird abgewickelt&#8221; stellt Seifert als das Fazit der Tagung heraus, dass unter dem Einfluss der Globalisierung die Literatur immer mehr von der Wirtschaft abhänge:<a id="more-81"></a> &#8220;In den letzten Jahren sind Wirtschaft und Arbeit als Themen in der Literatur neu entdeckt worden. Das liegt einerseits daran, dass Arbeit einen immer wichtigeren Stellenwert in unserer Gesellschaft hat und in der Literatur thematisiert wird. Andererseits hat aber die Ökonomisierung auch den Literaturbetrieb erfasst.&#8221;</p>
<p>Ja, das waren noch goldene Zeiten, als die Giganten der Literatur, von Goethe bis Grass, ihre Leser noch für lau beglückten, da sie den schnöden Mammon verabscheuten, und als Arbeit noch keinen großen Stellenwert in unserer Gesellschaft hatte, da Milch und Honig sich über die noch nicht ökonomisch verdorbenen Erdenbürger ergoss.</p>
<p>Immerhin berichtet Seifert auch von Teilnehmern der Tagung, die sich freiwillig den Zwängen des Marktes beugen, wie etwa der Schriftsteller Georg Klein, der sich auch mal selbst für einen arbeitsreichen Tag belohne.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Metzgers Entlassungsproduktivität</title>
		<link>http://www.libertaria.de/meldungen/?p=76</link>
		<comments>http://www.libertaria.de/meldungen/?p=76#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2006 19:27:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>libertaria</dc:creator>
		
	<category>Kommentar</category>
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		<description><![CDATA[Dass Kapitalismus und freies Unternehmertum irgendwie ganz schlimme Dinge sind, erkennt der aufmerksame Bundesbürger daran, dass dauernd Begriffe aus dem neoliberalen Wirtschaftsleben von einer Experten-Jury zu Unwörtern des Jahres gekürt werden. Der ökoliberale Ausnahme-Grüne Oswald Metzger hat sich in seinem Focus-Blog ein paar Gedanken zum &#8220;Unwort des Jahres 2005&#8243;, nämlich &#8220;Entlassungsproduktivität&#8221;, gemacht und erkennt:
&#8220;Wer also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="85" height="85" align="left" src="http://www.gustloff-online.de/scheise/pcmaus/pcmaus01.jpg" />Dass Kapitalismus und freies Unternehmertum irgendwie ganz schlimme Dinge sind, erkennt der aufmerksame Bundesbürger daran, dass dauernd Begriffe aus dem neoliberalen Wirtschaftsleben von einer <a href="http://www.unwortdesjahres.org">Experten-Jury</a> zu Unwörtern des Jahres gekürt werden. Der ökoliberale Ausnahme-Grüne Oswald Metzger hat sich in seinem Focus-Blog ein paar <a href="http://blog.focus.msn.de/metzger/archives/96">Gedanken </a>zum <a href="http://www.taz.de/pt/2006/01/25/a0152.1/text">&#8220;Unwort des Jahres 2005&#8243;</a>, nämlich &#8220;Entlassungsproduktivität&#8221;, gemacht<a id="more-76"></a> und erkennt:</p>
<blockquote><p>&#8220;<span class="imagelinks">Wer also glaubt, sich über das Unwort des Jahres aufregen zu müssen, sollte sich mehr Gedanken über die ganz stark lohngebundene Finanzierung des deutschen Sozialstaats machen. Der eigentliche &#8216;Aufreger&#8217; in Deutschland müsste die Fehlfinanzierung des Sozialstaats sein, nicht ein Begriff, der nur die Folgen dieser strukturellen Malaise beschreibt.&#8221;</span></p></blockquote>
<p>Eine Antwort auf die &#8220;richtige&#8221; Finanzierung des Sozialstaates bleibt Metzger in seinem Beitrag allerdings schuldig. Vielleicht eine hohe Konsumsteuer (Mehrwertsteuer) oder eine Ökosteuer? Was auch immer Metzger empfiehlt: Es würde gewiss zu ganz neuen Unwörter-Entdeckungen bei jenen Sprachschustern führen, die nicht bei ihren Leisten bleiben, sondern sich anmaßen, Wirtschaft und Soziales linguistisch greifen und dann die Zeigefinger-Erheber der Nation spielen zu können.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>liberal und libertär</title>
		<link>http://www.libertaria.de/meldungen/?p=75</link>
		<comments>http://www.libertaria.de/meldungen/?p=75#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2006 20:28:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>libertaria</dc:creator>
		
	<category>Gesellschaft</category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.libertaria.de/meldungen/?p=75</guid>
		<description><![CDATA[In seinem am 24.01.2006 erschienenen Artikel &#8220;Illusionen zur Außenpolitik&#8221; bezieht Rahim Taghizadegan, Mitherausgeber des liberalen Portals &#8220;liberty ideas&#8221;, Position zu der unter Liberalen und solchen, die sich dafür halten, heiß diskutierten Frage, ob man noch &#8220;liberal&#8221; ist, wenn man auf staatliche Gewalt setzt, um drohende Gewalt eines anderen Staates abzuwenden.
Taghizadegan kontrastiert den Typus des Millenaristen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="85" height="85" align="left" src="http://www.gustloff-online.de/verbokri.jpg" />In seinem am 24.01.2006 erschienenen Artikel <a href="http://de.liberty.li/magazine/index.php?id=707">&#8220;Illusionen zur Außenpolitik&#8221;</a> bezieht Rahim Taghizadegan, Mitherausgeber des liberalen Portals &#8220;liberty ideas&#8221;, Position zu der unter Liberalen und solchen, die sich dafür halten, heiß diskutierten Frage, ob man noch &#8220;liberal&#8221; ist, wenn man auf staatliche Gewalt setzt, um drohende Gewalt eines anderen Staates abzuwenden.</p>
<p>Taghizadegan kontrastiert den Typus des Millenaristen mit dem authentischen Liberalen. <a id="more-75"></a>Der Millenarist ist bereit, seine Ideal-Utopie, ob dies nun der Gottesstaat oder eine Welt voller liberaler Demokratien ist, mit allen Mitteln herbeizuführen, während der Liberale als Individuum und auf eigene Verantwortung versucht, seinen Beitrag für seine Ideale zu leisten:</p>
<blockquote><p>Während die Millenaristen noch Schuldige suchen, leistet der Einzelne seinen bescheidenen Beitrag – und damit oft Großes, Größeres als all die Strategen in ihren Hauptquartieren und all die Massen in ihrem Taumel.</p>
</blockquote>
<p>Als Beispiel für den letzteren Typus führt der Autor Individuen an, die im Dritten Reich unter Lebensgefahr verfolgten Menschen geholfen haben. Auch wendet sich der Autor gegen einen Pragmatismus, nach welchem ein kleineres Übel zu Lasten eines größeren Übels gebilligt wird:</p>
<blockquote><p>Ich gebe zu, dass ich die nüchtern-zynische Methode, die als &#8220;Pragmatik&#8221; ausgegeben wird, auch beherrsche: Es sei so schlecht nicht, dass dieser Diktator oder jener sein Amt verliert, dass jene Macht stärker als diese sei, dass dieses Regime gewinnt, und jenes untergeht - &#8220;kleinere Übel&#8221;. Da kommt man leicht ins Schwärmen für militärische Überlegenheiten, geostrategische Gewichtsverlagerungen, günstige Allianzen, Kriegsgewinner, &#8220;präzise&#8221; Bombardements &#8230; Dies ist &#8220;Armchair foreign policy&#8221;, und grundsätzlich möchte ich noch gar nichts dagegen einwenden. Doch mit &#8220;Pragmatik&#8221; hat dies nichts zu tun. Im harmlosen Fall ist es eben Lehnstuhl-Analyse und das Gegenteil von Handeln. Im schlimmsten Fall wird es zur Kontrapragmatik - zur Legitimation vom Gegenteil dessen, wofür man vorgibt einzutreten und damit einem &#8220;Handeln in die falsche Richtung&#8221;. Ein &#8220;Lehnstuhl-Politologe&#8221; wird in seiner nüchtern-zynischen Geschichtslesung allerlei &#8220;kleinere Übel&#8221; finden: Mussolini, Pinochet, Churchill &#8230; Wer aus dieser Betrachtung allerdings zur &#8220;Tat&#8221; schreitet und freudigst diese Gestalten bejubelt, steigt als Faschist, nicht als Liberaler aus seinem Stuhl.</p>
</blockquote>
<p>Taghizadegan betont wie auch <a href="http://www.freiheitsfabrik.de/?p=576">Michael Kastner</a> von der Freiheitsfabrik, dass zahlreiche konvertierte Linke sich nun für echte Liberale halten, weil sie in ihrer Haltung alles Linke ins vermeintlich Gegenteilige verkehrt haben:</p>
<blockquote><p>Angesichts des heutigen &#8220;linken&#8221; Mainstreams, kommt bei der Negation durchaus oft überraschend Richtiges heraus - aber ein konsistentes Weltbild ergibt es noch nicht, sondern schlicht die Spiegelung des inkonsistenten &#8220;linken&#8221; Unsinns von heute. Am Ende sind Bild und Spiegelbild nicht mehr auseinander zu halten.</p>
</blockquote>
<p>Zu guter letzt legt Taghizadegan dar, dass er es für einen strategischen Fehler radikaler Liberaler hält, sich &#8220;Libertäre&#8221; zu nennen und so das Etikett &#8220;liberal&#8221; den Pro-Forma-Liberalen und gelben Sozialdemokraten, ja sogar den liberaloiden Neokonservativen überlassen zu haben, obwohl deren Haltung zutiefst illiberal sei:</p>
<blockquote><p>Es ist z.B. kein Widerspruch, liberal zu sein und pauschalen Meinungen anzuhängen, wie &#8220;die meisten Großunternehmen sind verbrecherisch&#8221;, oder &#8220;die meisten Muslime sind unangenehme Zeitgenossen&#8221;, oder &#8220;die meisten Katholiken sind autoritätsgläubig&#8221; etc. Ob uns im Lehnstuhl &#8220;Israel&#8221; oder &#8220;Iran&#8221; sympathischer ist, ist letztlich eine persönliche Frage. Doch von &#8220;liberal&#8221; kann keine Rede mehr sein, wenn solch pauschale Glaubenshaltungen zur Legitimation illiberaler Werte benutzt werden: Etwa, um gegen das freie Unternehmertum, für Zwangsinterventionen, Kollektivsmus, Krieg, Protektionismus etc. einzutreten.</p>
</blockquote>
<p>Auf dem <a href="http://en.liberty.li/forum/showthread.php?f=4&#038;t=1279">Forum von liberty.li</a> wird der Beitrag bereits ausgiebig diskutiert. So gibt Andreas Tögel zu bedenken:</p>
<blockquote><p>Was hilft es, wenn ich zwar im Begriff bin <em>&#8220;in the long run&#8221;</em> das Richtige zu tun, aber leider schon <em>morgen </em> Opfer eines (möglicherweise staatlich organisierten) Terroranschlages geworden bin, den ich schon <em>gestern</em> habe kommen sehen - gegen den ich aber als konsequenter Antimilleniarist nichts unternommen habe???</p>
</blockquote>
<p>Es ist jetzt schon abzusehen, dass Rahim Taghizadegans Beitrag nicht nur zur Versachlichlung der Debatte im sogenannten <a href="http://www.euroneuzeit.de/blog/?p=1151">&#8220;Liberalismusstreit&#8221;</a> beiträgt, sondern auch einen klaren Maßstab gesetzt hat, mit welchem radikale Liberale bzw. &#8220;Libertäre&#8221; von denjenigen &#8220;Liberalen&#8221; unterschieden werden können, die mit dem Staat tanzen. Eines wird jedoch wahrscheinlich nicht passieren: Dass eine Fraktion der jeweils anderen das Etikett &#8220;liberal&#8221; überlässt.
</p>
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		<title>Wie unabhängig ist die Stiftung Warentest?</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2006 12:38:30 +0000</pubDate>
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	<category>Wirtschaft</category>
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		<description><![CDATA[Die Stiftung Warentest wird zu mindestens 20% vom Staat finanziert, so eine Analyse von Michael Kastner von der Freiheitsfabrik. So heißt es auf der Webseite der Stiftung Warentest: “Die Verkaufserlöse der STIFTUNG WARENTEST betrugen im Jahr 2004 rund 41,4 Mio. Euro. Dazu kamen 6,5 Mio. Euro an staatlichen Zuwendungen. 1,4 Mio. Euro staatliche Zuwendungen vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="85" height="85" align="left" src="http://www.gustloff-online.de/fick/gammelbrot.jpg" />Die Stiftung Warentest wird zu mindestens 20% vom Staat finanziert, so eine <a href="http://www.freiheitsfabrik.de/?p=564">Analyse</a> von Michael Kastner von der <a href="http://www.freiheitsfabrik.de">Freiheitsfabrik</a>. So heißt es auf der <a href="http://www.stiftung-warentest.de/unternehmen/stiftung/finanzierung.html">Webseite</a> der Stiftung Warentest: “Die Verkaufserlöse der STIFTUNG WARENTEST betrugen im Jahr 2004 rund 41,4 Mio. Euro. Dazu kamen 6,5 Mio. Euro an staatlichen Zuwendungen. 1,4 Mio. Euro staatliche Zuwendungen vom Bundesbildungsministerium und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gab es eigens für Weiterbildungstests.” Dazu kommt, so führt Kastner an, dass den Testergebnissen der Stiftung unentgeltlich ein sehr großer Raum in öffentlich-rechtlichen Sendern eingeräumt werde<a id="more-68"></a>, was einer zusätzlichen Subventionierung gleichkomme. Gegenüber privaten Wettbewerbern verschaffe sich die Stiftung somit einen sehr großen Vorteil. Und auch ein Blick auf den Stiftungsrat, der durchgängig vom Personen im öffentlichen Dienst besetzt ist, verrate die große Abhängigkeit vom Staat.</p>
<p>Kastners Fazit: &#8220;Allerspätestens hier fragt man sich, wie es tatsächlich um die Herstellerunabhängigkeit der Stiftung bestellt ist. Denn zum einen sind sowohl die im Rat vertretenen Vertreter der öffentlich-rechtlichen Medien am boomenden Markt der “Verbraucheraufklärung” interessiert und zum anderen brauchen die vertretenen Institute wiederum Aufträge, die an sie vergeben werden, um ihre eigenen Mitarbeiter zu finanzieren und um sich selbst mit spektakulären Ergebnissen wiederum Presse und damit eine Existenzberechtigung zu verschaffen. So wäscht eine Hand die andere und alle leben von der Angst auf Kosten der verunsicherten Verbraucher, die sich vom Katastrophenmonopolisten den Tag vermiesen lassen sollen. Daß die Stiftung jetzt bei den Fußballstadien auf den rollenden PR-Zug springt und massiv über die Stränge schlägt, paßt nur allzu gut ins Bild.&#8221;
</p>
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