von David Schah
In der DDR galt von Anfang an ein Monopol auf die Herstellung von Graubrot. Die staatlichen Bäckereien produzierten fleißig, was sie für die Grundversorgung der Bürger hielten: Graubrot, Schwarzbrot und ein paar nahrhafte Schrippen (im Westen auch „Brötchen“, „Semmel“ oder auch „Weck“ genannt). Die DDR-Bürger standen Schlange vor den Staatsbäckereien und konsumierten, was das Zeug hielt, denn es gab ja nichts anderes. Mitte der 80er Jahre beschloss das SED-Politbüro eine Liberalisierung des Brotmarkts und vergab Bäckereilizenzen auch an private Bäckereien. Diese stellten zwar auch Graubrot, Schwarzbrot und Schrippen her, konnten aber gegen das subventionierte Angebot der staatlichen Bäckereien kaum konkurrieren. Daher erfanden sie ein paar leckere Neuigkeiten: Rosinenteilchen, Nussecken und Amerikaner.

Mit deutlichen Worten kritisiert der Göttinger Soziologieprofessor Wolfang Sofsky in einem
In der deutschsprachigen namibischen “
David Schah
Rudolph Rummel (30.11.2005)
Karin Pfeiffer-Stolz
Jacques de Guénin
Sophie Rémeur 

