Nach den vorläufigen Ergebnissen der zentralen Wahlkommission Costa Ricas kommt die Libertäre Partei bei den Wahlen zum Präsidentschaftsamt, zum Kongress und zu den Stadträten nur auf enttäuschende 8 bis 9 %. Zwar steigerte der Präsidentschaftskandidat des Movimiento Libertario, Otto Guevara, sein Ergebnis gegenüber den letzten Wahlen von 1,7 auf nunmehr über 8 %, doch bei den Kongresswahlen ist das aktuelle Ergebnis leicht schlechter als 2002, als noch 9,3 % erreicht worden waren. Viele Mitglieder der Partei zeigen sich enttäuscht, da Umfragen bis zu 20% für den ML prognostiziert hatten. Beobachter wie Jorge Codina, der selbst Mitarbeiter des ML war, kritisieren zudem, dass die Partei unlängst aus wahlstrategischen Gründen ihre strikt libertäre Parteilinie aufgeweicht hat, (mehr…)
Libertäre Partei Costa Ricas enttäuscht1
Greenspan geht - Weltwirtschaftskrise kommt2
In einer für SPIEGEL-Wirtschaftsberichterstatter bemerkenswerten Klarsicht hat Lutz Knappmann die unmittelbar bevorstehenden Folgen der expansiven Geldpolitik der USA in der Greenspan-Ära beschrieben. In dem am 3.2.2006 veröffentlichten Beitrag “Greenspans explosives Erbe” beschreibt Knappmann, dass die aktuelle, durch “Liquidität” gespeiste US-Immobilienblase kurz vor dem Platzen steht. (mehr…)
Martin Lindners Verhältnis zu Brüsten2
Der Berliner FDP-Fraktionschef Martin Lindner hat offenbar etwas gegen Vater Staat. Daher zeichnet er den Leviathan lieber als monströse Mutter mit großen Brüsten. Das jedenfalls konnte man einem Artikel der taz vom 3.2.2006 entnehmen. In dem Beitrag schildert Mathias Lohre ein Streitgespräch zwischen Lindner und dem WASG-Funktionär Michael Prütz, bei dem sich Lindner als aufrechter Neoliberaler gebärdete: (mehr…)
Unternehmen in die (österreichische) Schule!1
In einem Gastkommentar in “der Presse” vom 3.2.2006 beschreibt Charles Koch, CEO des in Privatbesitz befindlichen US-amerikanischen Mischkonzerns Koch Industries (80,000 Mitarbeiter weltweit), wie die Erkenntnisse der Österreichischen Schule der Nationalökonomie sich nicht nur segensreich auf eine Volkswirtschaft, sondern auch auf ein Unternehmen anwenden lassen. Die von Koch Industries praktizierte Firmenphilosophie des “Market-Based Management” (MBM) leitet die Angestellten des Konzerns dazu an, selbst unternehmerisch zu denken und kreativ zu sein: (mehr…)
Detmar Doering über Karl Polanyi0
In der FAZ vom 3.2.2006 schildert Detmar Doering, Leiter des Liberalen Instituts der Friedrich Naumann-Stiftung, seine Eindrücke bei der Lektüre der vom Marburger Metropolis-Verlag neuaufgelegten Schriften des sozialismusfreundlichen Ökonom und Sozialwissenschaftler Karl Polanyi (1886-1964): (mehr…)
Deutsche, lest nicht bei Ausländern!0
Adrian Schimpf von der “Financial Times Deutschland” mokiert sich in seinem Blog “Kapitalist” über die Forderung des Vorsitzenden der deutschen Journalistengewerkschaft, Michael Konken, dass Ausländer per Gesetz maximal 49% der Anteile an deutschen Medienunternehmen halten dürfen und vergleicht diese Forderung zu Recht mit den Ansichten der NPD. Schimpf unter anderem: “Herrn Konken scheint es auch entgangen zu sein, dass die großen deutschen Verlage einen nicht gerade kleinen Teil ihrer Gewinne, mit denen sie auch deutsche Arbeitsplätze finanzieren (mehr…)
Wirtschaft gegen Literatur?0
Ein erschreckendes Zeugnis kultureller, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Ignoranz stellt der Bericht von Laura Seifert für die “Berliner Literaturkritik” über die Tagung “Literarische Kritik der ökonomischen Kultur” dar. Unter dem Titel “Die Literatur wird abgewickelt” stellt Seifert als das Fazit der Tagung heraus, dass unter dem Einfluss der Globalisierung die Literatur immer mehr von der Wirtschaft abhänge: (mehr…)
Metzgers Entlassungsproduktivität1
Dass Kapitalismus und freies Unternehmertum irgendwie ganz schlimme Dinge sind, erkennt der aufmerksame Bundesbürger daran, dass dauernd Begriffe aus dem neoliberalen Wirtschaftsleben von einer Experten-Jury zu Unwörtern des Jahres gekürt werden. Der ökoliberale Ausnahme-Grüne Oswald Metzger hat sich in seinem Focus-Blog ein paar Gedanken zum “Unwort des Jahres 2005″, nämlich “Entlassungsproduktivität”, gemacht (mehr…)
liberal und libertär1
In seinem am 24.01.2006 erschienenen Artikel “Illusionen zur Außenpolitik” bezieht Rahim Taghizadegan, Mitherausgeber des liberalen Portals “liberty ideas”, Position zu der unter Liberalen und solchen, die sich dafür halten, heiß diskutierten Frage, ob man noch “liberal” ist, wenn man auf staatliche Gewalt setzt, um drohende Gewalt eines anderen Staates abzuwenden.
Taghizadegan kontrastiert den Typus des Millenaristen mit dem authentischen Liberalen. (mehr…)
Wie unabhängig ist die Stiftung Warentest?0
Die Stiftung Warentest wird zu mindestens 20% vom Staat finanziert, so eine Analyse von Michael Kastner von der Freiheitsfabrik. So heißt es auf der Webseite der Stiftung Warentest: “Die Verkaufserlöse der STIFTUNG WARENTEST betrugen im Jahr 2004 rund 41,4 Mio. Euro. Dazu kamen 6,5 Mio. Euro an staatlichen Zuwendungen. 1,4 Mio. Euro staatliche Zuwendungen vom Bundesbildungsministerium und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gab es eigens für Weiterbildungstests.” Dazu kommt, so führt Kastner an, dass den Testergebnissen der Stiftung unentgeltlich ein sehr großer Raum in öffentlich-rechtlichen Sendern eingeräumt werde (mehr…)



